Unser Verein in Kooperation mit dem Familien- und Gesundheitszentrum Hofgeismar hatte 35 junge Menschen zu Besuch vom Verein ‚Ideen erfahren‘, die mit dem Fahrrad unterwegs waren, um  im wahrsten Sinne des Wortes erfahren zu wollen, was gehört dazu, Lebensunternehmer zu werden?

  • Was genau macht nachhaltiges  und zukunftsweisendes Unternehmertum aus?
  • Was genau verstehen wir als Unternehmer mit unserem Team  als unsere Unternehmensaufgabe?
  • Auf welches Wertefundament (Philosophie) wollen wir unsere Mission (Unternehmensaufgabe) stellen?
  • Woraus genau besteht unser Unternehmens-Kern?
  • Was ist unsere große Vision?
  • Wie muss unsere Strategie gebaut sein, um  unser Vorhaben in die Welt, auf den Markt zu bringen?
  • Wer  genau sind unsere Kunden?
  • Kennen wir ihre Bedürfnisse?
  • Auf welche Weise wollen wir diese erfüllen?
  • Was verstehen wir unter erfolgreichem und sinnerfüllendem Unternehmertum?
  • Welche Rolle spielt hierbei die eigene intrinsische Motivation?
  • Was nährt das Feuer der Begeisterung?

Wir haben drei Lernräume in unserem Seminargarten gestaltet und nach einer kurzen meditativen Einführung im großen Kreis mit einem Apfel, der aus einem ganz kleinen Kern hervorgegangen ist, erst ein Apfelbaum geworden ist, dann seine Äpfel hervorgebracht hat, wurde deutlich, das in diesem kleinen Kern die ganze Information enthalten ist, um einmal ein Apfelbaum werden zu können und Früchte auszubilden.

Das gleiche gilt für einen Menschen und ebenso für ein Unternehmen. Der Mensch hat einen Kern, in dem all seine Talente, Gaben und Fähigkeiten darauf warten, sich zu entfalten; ein Unternehmen hat einen Kern, der sich entfalten will und nicht umsonst heißt es Unternehmens-Kern, Kern-Kompetenzen usw. Woraus genau muss der gute Boden bestehen, damit Wachstum gelingen kann?

Von der Natur  zu lernen, heißt auch organisch zu wachsen, ressourcenbewusst zu handeln, die eigenen Bedürfnisse  wahrzunehmen, zu kennen und sie zu nähren. Auch hier zeigt sich die Verbindung zum Unternehmen.

Es gilt die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter, seiner Kunden wahrzunehmen,  die Kunden zu kennen, die jeweiligen Aufgaben im Unternehmen mit Begeisterung und Engagement zu erfüllen, eben Wertschöpfung durch Wertschätzung handelnd umzusetzen.

Unsere Gäste bauten 3 integrale Unternehmen  und gemeinsam gestalteten sie einen dynamischen Prozess, der sie erfahren ließ, was nachhaltiges und zukunftsweisendes Unternehmertum heißt und dass alles miteinander verbunden ist. (integriert- integral)

Wir hatten viel, viel Freude miteinander, auch abends beim gemeinsamen Essen. Am nächsten Morgen trafen wir uns zur gemeinsamen  Achtsamkeits-Meditation und jeder der Teilnehmer konnte den Pfad der Sinne in unserem Seminargarten in Erfahrung bringen.

Unser Baum-Lied war schnell gelernt und in Bewegung und Gesang umgesetzt: „So tief in die Erde, wie ein Baum, so hoch in den Himmel, wie ein Baum geht mein Weg, geht mein Weg.“

Unsere Gäste schliefen in ihren Jurten, die auf dem Zeltplatz am Schwimmbad aufgebaut wurden. Hier gehört besonderer Dank an Frau Klapp, die für die Gruppe eine wunderbare Gastgeberin war.

Bruno Schneyer hat das ganze Geschehen in Bild und Ton festgehalten, auch ihm ein großes Danke und unserem wunderbaren Team vom Verein Lebensfluss und dem Familien und Gesundheitszentrum.